Diesmal legen wir mit der Aida Stella in Fuerteventura – Puerto del Rosario an und machen einen Ausflug zu den berüchtigten “Piratenhöhlen” von Ajuy.
Puerto de la Peña, ein heutiger Ortsteil von Ajuy war lange Zeit der Hafen der früheren Inselhauptstadt Betancuria. Auf Grund blutiger Piratenangriffe, trägt der schwarze Strand den Beinamen Playa de los Muertos – „Strand der Toten“.
Etwa zwei Kilometer von Ajuy entfernt liegt die Caleta Negra, die „Schwarze Bucht“. Bis zu 600 Meter weit ragen die dunklen Höhlen in den Fels hinein. Oberhalb der Höhlen hat man Blick auf einen Kalkbrennofen, der nicht nur Piraten ein gutes Versteck bot, sondern als Kalklager benutzt wurde.
Der Kalkstein der Umgebung von Ajuy galt als besonders rein und wurde bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von hier aus verschifft.
Auf dem Rückweg stopen wir noch in der früheren Inselhauptstadt Betancuria, sie wurde 1404 von dem Eroberer Jean de Béthencourt, dessen Namen sie trägt, und seinem Gefährten Gadifer de la Salle überwiegend mit normannischen Siedlern gegründet. Seitdem war sie Hauptstadt und Regierungszentrum der Insel. 1834 wurde Betancuria von Antigua abgelöst, seit 1860 ist Puerto de Cabras, das heutige Puerto del Rosario Inselhauptstadt.
Musik:Neev – Lovesong
Ed Patrick – Minute Of Your Love
Children of Indigo – After All
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